Logopädie

Sprachliche Einschränkungen nach einem Schlaganfall, Dysarthrie, Schluckeinschränkungen bei CMD oder einer Muskeldisfunktion, Lese-Rechtschreib-Schwäche, Fazialisparese, … - dies sind alles Bestandteile für die Arbeit in der Logopädie.

Nach einem Schlaganfall kommt es oft zu einer unterschiedlich ausgeprägten Aphasie (Worfindungsstörung; Wortabrufsstörung; Einschränkungen in Aussprache und Artikulation) oder einer Dysphagie, teilweise auch beides zusammen. Auch eine Dysarthrie, z.B. bei einer Parkinson Erkrankung oder einer Fazialisparese, sind keine seltenen Störungsbilder. 

Als mein Großvater einen Schlaganfall erlitt, kam ich als Kind das erste Mal mit dem Beruf des Logopäden in Kontakt. Ich fand es spannend was man durch Training und Übungen alles erreichen kann, sei es im muskulären Bereich des Gesichtes oder mit der Sprache. Auch war ich schon immer ein hilfsbereiter Mensch und freute mich, wenn ich Anderen durch meine Unterstützung helfen konnte. Also entschied ich mich dies zum Beruf zu machen und befasste mich mehr mit dem Berufsbild des Logopäden. Während der Ausbildung und der ersten Jahre als arbeitende Logopädin merkte ich immer mehr, dass dies die richtige Entscheidung war und kann bereits auf viele erfolgreich abgeschlossene Therapien zurückblicken.

Als Logopädin habe ich es mir als Aufgabe gemacht jeden Patienten bedürfnisorientiert zu behandeln und die Therapie empathisch sowie ohne Druckgefühl zu gestalten. Meine Behandlungsgebiete sind weit gefächert und werden durch regelmäßige Fortbildungen angepasst und erweitert.

Alle Störungsbilder werden durch individuelle Methoden und Übungen gefördert und verbessert, um langfristige Einschränkungen zu verhindern oder so gering wie möglich zu halten.

Lisa Tenckhoff

Definitionen der Behandlungsbereiche

Aphasie

Unter einer Aphasie versteht man eine erworbene Sprachstörung, die meistens durch einen Schlaganfall entsteht. Hierbei zeigen sich besonders Einschränkungen in der Wortfindung und der korrekten Artikulation/Aussprache. Auch das Sprachverständnis kann unterschiedlich stark beeinträchtigt sein. Hierbei kann es auch zu einer Sprechapraxie kommen, wobei besonders das flüssige Sprechen stark eingeschränkt ist. Je nachdem wie stark die Aphasie ausgeprägt ist, ist leider kein 100%iger Erfolg zu versprechen.

Dysphagie

Eine Dysphagie kann durch einen Schlaganfall, aber auch durch eine Muskelschwäche im Alter entstehen. Hierbei verschluckt sich der Patient häufig und es bleiben Essensreste im Mundraum. Dadurch ist das Risiko einer Aspiration sehr hoch, was im schlimmsten Fall zu einer Lungenentzündung führen kann. Häufig kann auch kein Schluckreflex ausgelöst werden und die Nahrung verbleibt im Mundraum.

Dysarthrie

Die Dysarthrie kann durch Erkrankungen wie z.B. Parkinson, einer Fazialisparese oder einer Muskelschwäche im Gesichtsbereich entstehen. Den Patienten fällt es schwer Wörter verständlich zu artikulieren. Auch kann eine Schluckstörung in einer Verbindung mit einer Dysarthrie entstehen.

Lese-Rechtschreib-Schwäche

Eine Lese-Recht-Schwäche fällt meist im Grundschulalter auf, da Buchstaben vertauscht, ausgelassen oder inkorrekt geschrieben werden. Die phonologische Bewusstheit (Erkennen einzelner Laute, Benennen der Anfangslaute-/silben, Silbentrennung) ist eingeschränkt. Auch Rechtschreibregeln können kaum bis gar nicht eingesetzt werden, da diese nicht wahrgenommen bzw. gemerkt werden.

Nonron-Methode©

(entwickelt von Celine Westphal-Ebner)

Die nonron-Methode© ist ein logopädisches Verfahren, um das Schnarchen dauerhaft zu beseitigen. Hierbei wird die Mund-Rachen-Muskualtur gestärkt, sodass diese Bereiche keinen Kontakt mehr möglich ist. Ein regelmäßiges Schnarchen kann ein Frühwarnzeichen für Krankheiten wie Bluthochdruck, Herzinfarkte, Schlaganfälle, Depressionen oder Diabetes sein, weshalb dies nicht unterschätzt werden sollte.

Schluckstörungen/viszerales Schluckmuster

Bei den Schluckstörungen handelt es sich um ein sogenanntes viszerales Schluckmuster, welches durch eine Zahnspangenbehandlung, eine geschwächte Muskulatur in orozafazialen Bereich (Gesichtsbereich) oder eine inkorrekte Zungenlage entstehen kann. Hierdurch können Schmerzen im Kiefer-/Kopf-/Schulter-/Nackenbereich, eine Zahnfehlstellung sowie eine CMD entstehen.

M.U.N.D.T.© Methode

(entwickelt von Petra Krätsch-Sievert)

Die M.U.N.D.T.© Methode ist ein spezielles Verfahren für Jugendliche und Erwachsene, wo das korrekte Schlucken auch ohne Übungen zur Stärkung der Lippen- und Zungenmuskulatur gefestigt werden kann. Voraussetzung hierfür ist natürlich eine Muskulatur, welche bereits genügend stark ausgeprägt ist. Dies wird vorher durch ein von mir durchgeführtes Screening abgeklärt.

Fazialisparese

Eine Fazialisparese ist eine halbseitige Lähmung des Gesichtsnervs Nervus facialis (Stirn, Auge, Wange, Mund und Hals). Dies kann infolge eines leichten Schlaganfalls, übermäßiger Stress, diverse Krankheiten (z.B. Borreliose, Mittelohrentzündung, Herpes Simplex Infektion, …) entstehen. Auch leichte bis mittelgradige Schluckstörung kann hierdurch entstehen.

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